Urlaub in Mecklenburg Vorpommern - Teil 1: Seenplatte

Unsere Reise an die mecklenburgische Seenplatte und Ostseeküste im August 2003

Mitte August ging es los, mit unserem Wohnmobil fuhren wir Richtung Mecklenburg Vorpommern mit der Hoffnung auf viel Ruhe und einen erholsamen Urlaub! Wir wurden nicht enttäuscht, die Landschaft dort, die vielen Seen, die kleinen gemütlichen Orte.... alles strahlt viel Ruhe aus. Wobei uns die kleinen Gewässer, oft versteckt in ausgedehnten Wäldern, mehr angelockt haben als die großen mit ihrem regen Bootsverkehr. Auf den ausgewiesenen Stellplätzen für Wohnmobile fanden wir immer reichlich Platz. Leider ist an manchen Badestellen Hundeverbot, aber läuft man ein paar Meter weiter findet man meistens zwischen dem Schilf Zugang zum Wasser. Billy und Xena waren täglich baden.


Unseren ersten Stellplatz fuhren wir an in Carpin (bei Neustrelitz) an einem Landgasthaus mit eigener Badestelle, die nach einem kurzen Spaziergang zu erreichen war. Diesen See mit kleiner Badestelle hatten wir zu dieser Jahreszeit ganz für uns! Erholung und Entspannung pur!



 



In Feldberg an der Feldberger Seenlandschaft

 


In Carwitz an der Feldberger Sennlandschaft, ein kleiner urgemütlicher Ort.

 


Ruhiger Stellplatz in Buchholz, ein kleiner aufstrebender Badeort mit kleinem Hafen an der Südspitze der Müritz.
 
 
 


Blick vom Röbeler Kirchturm. Somit sind wir im Herz der Seenplatte angekommen: Die Müritz mit ihrer "Hauptstadt" waren. Dort geht es wesentlich betriebsamer und hektischer zu.
 
 
 
 
 


Wir verließen Waren und versuchten, auf dem Stellplatz "Lenzer Hafen" noch einen Übernachtungsplatz zu bekommen. Wir bekamen gerade so noch einen, allerdings war es recht eng dort.
 
 
 
 



Viel mehr Platz und Ruhe fanden wir am nächsten Tag auf der Halbinsel Werder am Plauer See! Wir standen dort direkt am Wasser, an einer kleinen Badestelle des wald- und schilfgesäumten Sees. Ein kleines Paradies, vor allem für unsere Hunde! Morgens, Wohnmobiltür auf, und schon ging es die erste Runde baden! Nur unbeobachtet konnten wir Xena nicht im See lassen – da es ihre große Leidenschaft ist, sämtliche Dinge aus dem Wasser zu holen, erwischten wir sie eines Morgens dabei, zum Glück noch rechtzeitig, wie sie die laufende Wasserpumpe des Platzwartes (der etwas entfernt die Neuanpflanzungen goss) aus dem Wasser zerrte! Herrchen fand dies im Moment erst gar nicht lustig, da er nun ein unfreiwilliges Bad nehmen musste um die Pumpe wieder an ihren ursprünglichen Platz zurück zu bringen!

 
 
 
 


Wir erkundeten wie immer die nähere Umgebung mit dem Fahrrad, entdeckten auf unserer Tour, die auf wunderschönen und engen Fahrradwegen durch den Wald entlang des Sees führte, auch einen kleinen, einsam gelegenen Sandstrand. Ideal (mal wieder) um die Seele baumeln zu lassen!
 




Gut erholt verließen wir schließlich den Plauer See, um unser letztes Ziel der mecklenburgischen Seenplatte anzufahren: den Kummerower See. Dieser 33 km² große und bis zu 25 m tiefe See hat mit seinen kleinen flachen Sandstränden schon fast Ostseecharakter. Auch hier fanden wir wieder in Sommersdorf einen schönen Stellplatz im Grünen in unmittelbarer Nähe des Sees.
 
 
 
 
 


Zum 2. Teil - Ostseeküste