Urlaub in Dänemark

Endlose Strände, kilometerlange Dünenketten, Wind und eine mal aufgepeitschte und mal ruhige Nordsee - das ist Dänemarks Westküste. Ein Paradies für alle, die lange und zum Teil einsame Spaziergänge am Strand lieben oder Wanderungen in den weiten Dünenlandschaften. Billy und Xena hatten Riesenspaß beim Toben am Strand, Apportieren und Baden im Meer.
 


Römö

Unsere Route führte uns die Westküste entlang von Römö im Süden bis nach Lökken an der Jammerbucht im Norden. Römö erreicht man über einen 9 km langen Damm. Die Insel ist in der Hauptsaison stark von Urlaubern frequentiert, aber trotzdem fanden wir auch dort einen ruhigen gemütlichen Campingplatz und einsame Fleckchen am Wasser, ohne eine Menschenseele zu sehen. Nur ein Seehund hat uns aus dem Meer beobachtet!

 
 

Seinen endlos breiten Strand verdankt Römö den Strömungsverhältnissen, durch diese wächst die Insel. Der Strand darf mit dem Auto befahren werden, so konnten wir mit dem Wohnmobil einen erholsamen Tag dort verbringen. Übernachten ist nicht gestattet, so fuhren wir am späten Nachmittag wieder auf den Campingplatz.
 
 


Ribe

Als nächstes fuhren wir nach Ribe. Ribe ist nicht nur die älteste, sondern auch eine der am besten erhaltenen Städte Skandinaviens. Einen wunderschönen Stellplatz an einem kleinen See fanden wir am Rande der Stadt. von dort war Ribe´s Zentrum mit dem Fahrrad gut zu erreichen.

 
 


Vejers Strand

Von Ribe ging es weiter nach Vejers Strand. Laut Reiseführer sind Blavand, Henne Strand und Vejers Strand die drei schönsten Strände der Westküste. Für uns nicht! Am Strand sah man nur Autos soweit das Auge reicht. Das hieß für uns: Nichts wie weg am nächsten Tag! Am Abend zuvor machten wir aber noch eine kleine Fahrradtour am mittlerweile leeren, dafür stürmischen Strand und genossen den Sonnenuntergang.

 
 


Ringköbing Fjord

Unser nächstes Ziel war der Ringköbing Fjord - wunderschön dort! Keine Autos am Strand, und trotz Sonnenschein und Hauptsaison (Juli) war der Strand recht menschenleer. Unser Campingplatz lag direkt hinter einer kleinen Düne. In der angrenzenden weitläufigen Dünenlandschaft konnte man herrlich die Hunde spazieren führen. Von allen Orten, die wir an der Westküste besucht haben, hat es uns am Ringköbing Fjord am besten gefallen!

 
 
 


Bovbjerg

Auf dem Weg nach Vilsund bei der Insel Mors machten wir einen Abstecher zur Steilküste Bovbjerg. Unsere wasserverrückten Hunde mussten wir auf dem Spaziergang oberhalb der Steilküste an die Leine nehmen, auf ihrer ewigen Suche nach einem Zugang zum Meer wären sie garantiert abgestürzt. Nach einem kleinen Picknick fuhren wir nach Vilsund auf den Campingplatz.

 
 


Hanklit

Im Norden der Insel Mors ragen die Klippen von Hanklit 61 m hoch auf, eine beeindruckende geologische Sensation und gut zu erwandern. Bevor wir unsere kleine Wanderung starteten durften Billy und Xena erstmal am Strand toben und baden.

 
 


Lökken

Unser letztes Ziel war Lökken an der Jammerbucht. Der Campingplatz lag oberhalb einer Steilküste, der Strand war über eine sehr steile Metalltreppe zu erreichen, für Billy nicht zu bewältigen! Zum Glück fanden wir nach einem kurzen Spaziergang durch die Dünen eine gut zu bewältigende Holztreppe zum Strand. An diesem waren Autos wieder erlaubt, aber, wie man auf den Bildern sehen kann, war es auch hier recht menschenleer, ein Paradies für alle, die einsame und erholsame Wanderungen am Strand lieben. Das Klima war dort im Norden schon rauher, am letzten Tag stürmte es bei strahlend blauem Himmel so stark, dass viele Zelte keine Chance hatten. Auch im Wohnmobil hatten wir eine schlaflose Nacht hinter uns.

 
 
 
 

Nach einem wunderschönen Urlaub mit nur 2 Regentagen traten wir nach 2 Wochen wieder unsere Heimreise an.